6. Juli 2017

Über mich

Mein Name ist Jana und ich bin dabei meinen persönlichen Weg zu finden glücklich zu sein. Durch die Gedanken, die ich in diesem Blog formuliere könnt ihr mich ein Stück weit auf diesem Weg begleiten.

Heute bin ich 25 Jahre alt und Studentin der Ernährungswissenschaften. Seit meinem 16. Lebensjahr leide ich unter Bulimie und ich möchte hier aus meinem Alltag berichten, meine Gedanken teilen und inspirieren.

Täglich gibt es neue Stolpersteine zu überwinden. Besonders die Frage nach der richtigen Ernährung, einer gesunden Lebensführung und einer ausgeglichenen inneren Einstellung sind Themen die mich beschäftigen.

Mein Leben ist bunt, aufregend und faszinierend!

Seit diesem Jahr habe ich das Schreiben für mich entdeckt. Daher die Idee mit diesem Blog. So versteht sich auch, warum einige meiner Texte in Form von schlichten Gedichten formuliert sind. Diese Form hilft es mir Gedanken einzufangen und mit einem Punkt zu beenden. Die Sache rund zu machen und wirklich zu einem gedanklichen Ergebnis zu kommen.

Ich würde mich freuen, wenn du mir schreibst, mit mir in den Austausch gehst und wir so gemeinsam dem Ziel, die Welt zu einem glücklichen Ort zu machen, näher kommen!


Lebenslauf Ich


Hallo! Ich bin Ich.

Tja das war schon mein Moment.

Ich geb das Mikrofon ab, der nächste Part ist von Gedanken gelenkt:

Wir, ihre Gedanken zeigen euch wer sie ist.

Zeigen was sie tut, was sie tat und erklären warum sie auf Grund von Leere manchmal frisst.

Sie studiert Ernährung und Erziehung, beides im Spagat.

Mit dem Wissen aus dem Studium sollte sie gesund sein, doch da hat sie versagt.

Sie lässt sich schnell begeistern, reist andere gerne mit.

Mit dem breitem Grinsen, schmalen Augen macht sie Ladys beim Aqua Fitness fit.

Sie bewegt sich gerne draußen, ist gern in der Natur.

Ihre Hobbys sind sportlich und bunt, trotzdem leidet ihre Figur.

Sie mag eigentlich alles, probiert gern Neues aus,

kann dafür nichts richtig, nichts gut, aber macht sich nichts draus.

Sie liebt die Berge, Bergpanorama und den Blick von oben.

Im Sommer beim Wandern, Im Winter auf Ski und beim Boarden.

Sie schreibt jetzt auch Gedichte, seit zwei Tagen einen Blog.

Kann eigentlich gar nicht schreiben, hofft die Leute ham‘ trotzdem Bock.

Sie hat auch eine Vergangenheit, na logisch jeder hat eine Vergangenheit.

Abi, im Anschluss an Ausbildung, nichts mit studentischer Freiheit.

Sie hatte vor dem Abitur eine echt harte Zeit.

Auszug und Ausbildung mit 16 schon, eigentlich war sie dafür noch lang nicht bereit.

Sie war davor noch ein Freak, schwarze Haare auf der Realschule.

Eher war sie ein Emo-Freak, als eine der Beliebten und Coolen.

Sie ist oft umgezogen während der Grundschule und dem Kindergarten.

STOPP! Das alles ist nur was meine Gedanken heut über mein Leben verraten!

Das ist das Lebenslauf-Ich, Wahrheit von Gedanken gemacht.

Das ist das Lebenslauf-Ich, von mir selbst nur öde erdacht.

Das sind Erfahrungen, erinnernde Bilder in meinem Kopf.

Gemacht zu einem Gedankenstrang, der an das Bewusstsein anklopft.

Mit meiner Wahrheit, meinem Ich, hat das nichts zu tun.

Meine Wahrheit ist bewusst und präsent, und nicht in der Vergangenheit zu such’n.

Das wird mir jetzt klar, und ich frag: Warum denn erst jetzt?

Wer macht denn die Erfahrungen? Wer erschafft denn die Gedanken?

Na, das bin ICH und zwar JETZT.

Erfahrungen formen Gedanken, Gedanken formen Gefühle.

Gemeinsam formen sie, dass ich mich leer, unausgefüllt und unglücklich fühle. Innere Leere spüre, hektisch im Kühlschrank rum wühle, innere Leere mit Essen befülle und dann plötzlich gar nichts mehr spüre.

Hab mich lang darin verloren, glaubte ich wäre sie.

Meine Erfahrungen, Ängste, Gedanken, aber das war ich nie.

Lebenslauf Ich – das zeichnet mich aus.

Lebenslauf Ich – da geb Ich ’n Fuck darauf.

Lebenslauf Ich – das zeigt was ich tat.

Aber, Lebenslauf Ich – das macht einsam jetzt grad.

Lebenslauf Ich – das trennt mich von dem Sein.

Lebenslauf Ich – macht getrennt, einsam, allein.

Lebenslauf Ich – Ich bin viel mehr als das.

Lebenslauf Ich – von Gedanken zur Wahrheit gemacht.

Lebenslauf Ich –  was ich tat, was ich tue und was ich tun werde.

Erfüllt kurz mit Achtung, danach folgt Einsamkeit, Trennung und Leere.

Manchmal verlier ich mich in Gedanken und denk nur an die Taten.

Fühl mich getrennt vom Moment und lass das Leben so auf mich warten.

Gedanken können helfen den wahren Weg zu wählen.

Aber Gedanken können auch abhängig machen, das eigene Leben stehlen.

Hab mich lang darin verloren, glaubte ich wäre sie.

Meine Erfahrungen, Ängste, Gedanken – aber das war ich nie.

Wer bin ich denn dann? Und wer soll ich sein?

Ich bin der Moment, hier mit euch – Atmen! –  hier und jetzt und nicht weiter allein.

Hallo! Ich bin Ich.


Hast Du Lust auf mehr? Dann schau doch mal in meinem Blog. Oder hol dir hier ein paar Inspirationen.