Schluss mit negativen Gedanken!

Stimmung genießen, fallen lassen, negative Gedanken loslassen, voll im Moment sein. Das ist mir gestern, bei dem unglaublich schönen Kornfeldkonzert mit Mighty Oaks und Graham Candy gelungen! In diesem Beitrag schreibe ich kurz von dem Konzert und anschließend gebe ich eine kleine Anleitung, um mit Hilfe von 7 Schritten Schluss mit negativen Gedanken zu machen!

Ein wunderschönes Konzert in toller Atmosphäre

Danke an Corny für dieses tolle Event und vor allem danke an meine Freundin Hanna, die uns alle zu Gewinnern gemacht hat! Die Karten für das Konzert konnte man nämlich nicht kaufen, sondern nur gewinnen und Hanna hat Corny-Packungen für alle gekauft! Sie hat alle über das Gewinnspiel informiert und so dafür gesorgt, dass wir alle zu Gewinnern wurden. #gewinnegewinnegewinne

In einer Kolonne von ca. 20 Mann sind wir nach einem kleinen Kaffeetrinken auf unserem Balkon alle gemeinsam mit den Rädern raus aus der City, Richtung Werse gefahren. Die Sonne am Himmel und schon ein kleines Sektchen getrunken ging es mit entspannter Stimmung zum Kornfeld.

Der Hammer – die Atmosphäre vor Ort war wunderschön!

Mitten in einem Kornfeld war die kleine Bühne aufgebaut. Weiße Zelte waren rund um die Bühne mit Lichterketten und kleinen Fähnchen-Girlanden verbunden und leichte, bauschige Wolken am Himmel sorgten für Gemütlichkeit. Direkt am Eingang wurden wir mit einem Geschenk empfangen – für jeden gab es einen Beutel mit Getränk- und Essensgutschein, Alubrotbox und natürlich Müsliriegeln. Die meisten Mädels trugen lustige Blumenkränze im Haar und Lederarmbänder, die man unter den Zelten selbst basteln und gestalten konnte. Dazu haben die Künstler ohne Schuhe performt, was das Event mit einem herrlich-leichten Hippie-Kitsch erfüllte. – Ich liebte es!

Ich habe mich großartig gefühlt. Ich war frei. Frei von Gedanken. Erfüllt von Leichtigkeit und voll im Moment. Ich konnte mich richtig fallen lassen! Das ganze Konzert genießen ohne einen Gedanken an meine Figur, mein Gewicht, meine Sorgen und Ängste. Das hat mich echt überrascht!


Lähmende Gedanken

Denn drei Stunden zuvor musste ich mehr als schockiert feststellen, dass ich aus Versehen die gesamten Einstellungen der Startseite von Glücklich und Satt gelöscht hatte. Die Arbeit von drei Tagen habe ich, ohne es zu wissen unwiderruflich vernichtet. Zum Heulen!

Ausgerechnet in dem Moment, als mir das Ausmaß meines Fehlers klar wurde klingelte es an der Tür die ersten fröhlichen und gut gelaunten Gäste kamen herein. Wir hatten als WG, zu Kaffee und Kuchen, vor dem Konzert eingeladen. Schnell waren wir waren fast 20 Studenten und alle quatschten und lachten ausgelassen! Mitten drin ich, mit meinen lähmenden Gedanken und einer Maske der Zufriedenheit. Natürlich war da kein Platz für eine unglückliche, verzweifelte und heulende Jana! Alle freuten sich auf einen super Nachmittag und ein entspanntes gratis Konzert. Ich versuchte mir nichts anmerken zu lassen, doch meine innere Stimmung passte absolut nicht zur äußeren Situation!

Fast hätte niemand bemerkt, dass ich gerade versuchte meine traurigen Gedanken in dem dritten Glas Sekt zu ertrinken – doch dann bin ich aufgewacht!

Mir wurd plötzlich klar was ich da tat. Ich versuchte mich zu betäuben! Ich versuchte in die Ohnmacht zu fallen, die ich nur zu gut kannte. Ein typisches Gedankenmuster von mir – und ich erkannte es jetzt. Ich war auf dem Weg in die Gedankenohnmacht! Aber dahin wollte ich nicht! Ich wollte leben!

Der Versuch NICHT an etwas zu denken!

Ich wollte nicht traurig sein, nicht heulen, nicht an meine verlorene Arbeit denken. Aber das klappte nicht! Das gelingt auch nicht! Das menschliche Gehirn kann nicht nicht an etwas denken. Es versteht „Nicht“ nicht! Und mein Versuch nicht an etwas zu denken war wirklich erbärmlich. Niemand kann auf Kommando nicht an etwas denken. Oder schaffst du es jetzt nicht an dein Lieblingsessen zu denken? Worauf hast du Hunger? Denk mal einen kurzen Moment lang nicht darüber nach. Gelingt es dir?

In diesem wachen Moment, in dem Moment als ich bemerkte, dass ich gerade versuche meine Gedanken mit Hilfe von Sekt abzulenken, entschied ich mich bewusst dazu etwas an meiner Situation zu verändern! Ich fühlte mich traurig und mir war zum Heulen zu mute, also wollte ich mir dieses Gefühl auch erlauben. Denn unterdrücken war keine Option – das hatte ich ja gerade erkannt.

Es gibt keine privaten Gedanken

Außerdem ist mir aufgefallen, dass ich die Erfahrung meiner Gedanken nicht allein spüre. Es gibt keine privaten Gedanken. Ich erfuhr die Wirkung dieses negativen Gedankens über meine gelöschte Startseite und der damit verlorenen Arbeitszeit nicht allein.  Ich erfuhr die Trauer darüber nicht allein. Vor allem meine Mitbewohner und meine Freundin Hanna spürten direkt, dass bei mir etwas nicht stimmte. Wenn ich mit trauriger Stimmung aufs Konzert ging, würde ich diese Schwere auch auf alle anderen verteilen. Ich konnte mir also aussuchen, ob ich den Gedanken jetzt weiter rumschleppe und damit die Stimmung der gesamten Truppe drücke oder ob ich den Gedanken zurück lasse. Ich entschied mich einen Versuch zu starten, den Gedanken zurück zu lassen!


Schluss mit negativen Gedanken in 7 Schritten!


  1. Zeit und Raum nehmen

Ich wollte keinem die Stimmung vermiesen, aber mir ging es einfach nicht gut, das spürte ich. Ich musste irgendwas ändern und entschied mich zurück in mein Zimmer zu gehen und mir einen kurzen Moment für mich zu nehmen.

Auch wenn ich andere Gedanken habe, die mich nicht in Ruhe lassen hilft es mir mich zurück zu ziehen und mir selbst Zeit zu nehmen. Manchmal stelle ich auch großzügig den Wecker! 40min Zeit für negative Gefühle, schau mal was passiert!

  1. Entspannen

Das klingt leichter gesagt als getan, aber ich atmete erst einmal tief ein und aus. Es liegt unglaublich viel Kraft im Atem und ich versuchte sie zu nutzen! Ich versuchte bewusst tief zu atmen. So tief ich konnte, habe meinen ganzen Bauch mit Luft gefüllt und dann entspannt ausgeatmet. Das hilft mir immer einen klaren Gedanken zu fassen und unnötigen Stress abzuschütteln.

  1. Gedanken erlauben!

Allein in meinem Zimmer schaute ich auf den Rechner und lies meine Gedanken einfach zu. Erlaubte es mir das zu fühlen, was ich versucht hab zu unterdrücken. Ich ärgerte mich, war wütend auf mich und meine verpatzte Arbeit. Ich war sauer und enttäuscht und ich fing an zu weinen. Ließ Gefühle zu und erlaubte mir genau diese negativen Gefühle ganz bewusst. Es war ärgerlich und das durfte es auch sein!

Es klingt vielleicht komisch, doch ich empfehle die Gedanken zu fühlen, die man eigentlich loslassen will. Ich bin davon überzeugt, dass es langfristig zum Ziel führt! Probier‘s doch einfach mal aus. Außer einen quälenden Gedanken gibt es ja schließlich nichts zu verlieren.

  1. Dankbarkeit

Nach einer kurzen Zeit der Trauer habe ich mir überlegt was ich alles schon habe. Das tat unglaublich gut! Es war ja immerhin nicht alles gelöscht, ein Teil meiner Website war noch da und ich war dankbar dafür! Außerdem war mein ganzer Balkon voll mit Leuten, die ich gerne mag und ich war kurz davor auf ein gratis Konzert zu gehen, bei super Wetter. Ich hatte richtig Glück gestern und auch das ist mir klar geworden! Danke!

Der Dankbarkeitsgedanke ist im Allgemeinen einer meiner Lieblingsgedanken geworden! Besonders, wenn ich unglücklich bin mit meiner Figur bin hilft er sehr! Ich fühle mich dick und hässlich. Aber Fuck-Yeah! Ich habe einen Körper! Danke an meinen Körper! Denn ich kann rumlaufen, die Welt erleben, sehen, tanzen, singen, mich bewegen. Danke an meinen Körper, denn ich kann riechen, schmecken, hören, fühlen und mich ausdrücken. Danke für diesen unglaublich coolen Körper, durch den ich auch meine Liebe ausdrücken kann! Meine Liebe zu anderen, zu meiner Familie, zu meinen Freunden, zu meinem Partner und auch zu mir! Es wäre vielleicht cool, wenn dieser Körper etwas schlanker wäre, aber mein Körper ist für viel mehr gemacht als schlank zu sein! Wuhuu! Danke, Körper!

  1. Den Gedanken personifizieren und zwischenparken

Ich habe mich dazu entschieden den Gedanken da zu lassen, wo er war. Am Schreibtisch! Ich wollte ihn nicht mit zum Konzert nehmen! Also sagte ich ihm, dass er bis morgen am Schreibtisch warten sollte. Er hatte jetzt meine Aufmerksamkeit bekommen und nun entschied ich, dass es an der Zeit war unbeschwert zu feiern. Ich verabschiedete mich höflich und versicherte dem Gedanken mir am nächsten Morgen wieder Zeit für ihn zu nehmen. Natürlich hielt ich mein Versprechen, denn ich empfehle es immer freundlich mit den Gedanken umzugehen!

  1. Die Aufmerksamkeit auf etwas anderes richten

So ich hatte mir also freigenommen von dem Gedanken und zog los, zurück zu den anderen. Ich versuchte dabei in dem bewussten, wachen Moment zu bleiben. Ich richtete meine Aufmerksamkeit bewusst auf andere Dinge. Auf schöne Dinge. Auf die Form der Wolken, die langen Haare meiner Mitbewohnerin, den Klang der rauchigen Stimme von ihrem Freund und auf die Themen der Gespräche der Gruppe. Später auf dem Konzert und mit dem Abstand von meinem Schreibtisch ging das alles noch viel besser. Ich hatte das Glück wahnsinnig viele schöne Eindrücke zu bemerken und bewusst zu erleben!

  1. Schreiben, schreiben, schreiben

Verrückt aber wahr! Ich glaube an die Kraft der Kreativität und der Befreiung durch das Schreiben! Jetzt ist der nächste Morgen. Ich sitze wieder an meinem Schreibtisch. Die Startseite ist immer noch eine kleine Katastrophe, aber was soll’s! Durch das Schreiben dieses Textes habe ich den Gedanken quasi abgearbeitet! Ich habe ihn mir aus dem Kopf geschrieben, ich habe einfach keinen negativen Gedanken mehr, wenn ich an die Startseite denke! Irgendwo für wird es schon gut gewesen sein, denke ich jetzt! Vielleicht sollte sie gelöscht werden, damit ich diesen Artikel schreibe?! Wer weiß das schon! Ich fühle mich leicht und frei, glücklich und satt!

Und das geht mir auch mit anderen Gedanken so – drüber schreiben hilft.


Vielleicht konnten dir meine Tipps ja auch helfen, um mit Gedanken Schluss zu machen? Hast du vielleicht noch weitere Tipps? Fragen zum Text? Schreib mir! Ich freue mich auf deine Nachricht!

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1 thought on “Schluss mit negativen Gedanken!

  • Liebe 💕 Jana, erst mal vielen Dank ☺ für Deinen wirklich sehr anspruchsvollen, interessanten, tiefgründigen Blog. Ach so Jesus hat mich irgendwie auf Dich aufmerksam gemacht und mich zu Dir geführt, ich möchte Dir sagen, dass er Dich sehr, sehr lieb hat und Dich in seiner grenzenlosen Liebe 💕 fuehrt und Du wirklich (s)ein Schatz bist. Du hast meines Erachtens Deine Suche und das Auflösen Deines Dilemmas ziemlich stark und auch sehr einleuchtend und gut nachvollziehbar beschrieben. Es macht Spaß Dir zuzuhören und auch dir zu folgen, wie Du Probleme loest und wie ehrlich Du mit dir umgehst und was Du schon alles erkannt hast ist wirklich erstaunlich. Also ich bin positiv überrascht, wie locker und doch auf den Punkt gebracht du Deine Gedanken und Loesungen du so darbietest. Das ist schon eine hohe Kost, die Du da anbietest. Wie Du das Glücklichsein beschreibst und erkannt hast, dass wir Menschen jetzt auf dem Sprung sind von der Endlichkeit allen Seins in die Unendlichkeit zu springen, wie Du das so beschreibst das Erkannte und wie davon loszukommen ist. Okay meine Gute Seele, ich verneige mich vor Deiner Groeße und wuensche Dir viele Follower und Menschen, die mitwirken im kreativen Austausch treten. Da mich Jesus zu Dir geführt hat, wird das schon nicht ohne Grund gewesen sein. Und natürlich viele erbauende Stunden mit dem Kurs in Wundern wuensche ich Dir selbstverständlich darüber hin auch. Das Dich Jesus nährt und vom allerfeinsten lehrt und Dich in seine Welt gebaehrt, in der Liebe mehr zählt als Krieg. In Liebe 💕 Dein Uwe

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