Glück

Heute veröffentliche Ich mein erstes Gedicht „Glück“. Ich bin unglaublich dankbar dafür, dass ich es schaffe mich auszudrücken und mein Inneres im Außen zu spiegeln. Danke! Ich sehe darin die Möglichkeit mich selbst besser zu verstehen und kennen zu lernen. Wenn du deine Gedanken zu dem Gedicht gerne mit mir teilen möchtest freue ich mich über deine Nachricht im Kommentarfeld auf der Startseite.


Glück


Ich will doch nur Glück, aber das ist nicht leicht.

Erst brauche ich ein Talent, eine schöne Figur, einen Mann vielleicht?

Ein Bewusstsein dafür was ich alles kann,

ich hab mal gehört, das macht Männer oft an?

Ein strahlendes Lachen, ein tolles Leben,

ein bisschen mehr von allem, kann mir Glück jemand geben?

Ein warmes Gefühl und schön soll es sein,

Glück bedeutet Leben, aber kein Leben allein.

Die Suche nach Glück ist wirklich nicht leicht,

vielleicht suche ich im Kühlschrank und finde es vielleicht?

Zunächst mal ein Snack, für einen klaren Kopf,

dann Schokolade – die Tafel – und Reis aus dem Topf.

Der Hunger nach Glück ist wirklich sehr groß,

hier ist noch Kuchen und Sahne. Ess gnadenlos.

Essen lenkt ab, von allem was ist nicht kann,

jetzt ist ein Stück Butter, dann Nüsse, dann Müsli, dann Joghurt, dann Tiefkühlpizza als nächstes dran.

Puh! Dieses Glück sollte eigentlich anders sein,

Glück bedeutet Leben, aber kein Leben allein.

Hab ich versagt? Hab ich‘s nicht geschafft?

Hab ich verloren? Was hab ich gemacht?

Mir wird gerade ganz übel, ich glaub mir wird schlecht.

Alles zum kotzen und diese Reime erst recht.

Der Druck ist groß, mein Bauch brennt.

Ist es der Druck, der mich von meinem Glück trennt?

Setz ich mich bei der Suche nach Glück so sehr unter Druck,

so sehr dass ich mich an dem Druck und der Suche verschluck?

Ich find mich zum kotzen und jetzt kommt es raus.

Diesen Druck, den halte ich nicht aus.


(Jana Grote, 5. Februar 2017)

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