Die Angst vor dem Losgehen

Eine lähmende Schwere, eine blockierende Angst, die dich daran hindert ins Handeln zu kommen. Kennst du das Gefühl? In dem Gedicht „Über die Angst vor dem Losgehen“ schreibe ich davon, wie sich diese Angst bei mir anfühlt und wie ich sie überwunden habe.

Denn ich freue mich, dass ich heute endlich, nach einer sehr langen Angstpause aus meinem Schatten herauskomme und jetzt voller Freude mein erstes Gedicht seit längerem veröffentliche.

Dieser Beitrag ist für dich interessant, wenn du erfahren willst, wie ich die Angst vor dem Losgehen erkannt habe und dadurch endlich fallen lassen konnte. Wie ich das Gefühl der Angst ausgetauscht habe, gegen Leichtigkeit und Neugierde und welche Geanken mich dabei begleitet haben. Fehler sind gut, denn Fehler bringen weiter.

Falls du Lust hast das Gedicht zu lesen, dann würde ich mich riesig über einen Kommentar freuen! Welche Erfahrung hast du gemacht? Wie schaffst du es deine Angst zu überwinden? Vielleicht können wir uns ja gegenseitig motivieren und pushen und gemeinsam über uns hinauswachen. 🙂


Über die Angst vor dem Losgehen


In der Kindheit ist das Lernen viel viel leichter,

Jeder weiß es, ist nichts Neues und genau das hindert heut die Meisten.

Doch stimmt das wirklich – hab ich mich gefragt? War alles leichter damals?
Oder ist es nur eine Lüge aus Angst, die „Nein“ sagt

zu etwas, das die Gefahr vor Fehlern in sich bargt, biegt, in sich verbirgt ÄH trägt?

Immer weiter nur nach oben, das sind heute meine Ziele,

kein Raum für einen Sturz denn den belegen Angstgefühle.

In der Kindheit ist alles unbeschwert und leicht. 

Damals, da hab ich meine Ziele, mit Kinderleichtigkeit kinderleicht erreicht.

Immer weiter nur nach oben, das war auch damals schon mein Ziel.

Aufstehen-können, laufen lernen, motiviert durch Neugier‘ und Entdeckerspiel.

Die Angst vor einem Sturz, die kannte ich noch nicht.

Unbeschwert und leicht, sogar im Fall, vielleicht mal ein erschrockenes Gesicht.

Nächster Versuch – direkt nochmal, der Wille, der war riesen groß.

Denn was blieb schon andres übrig? Weiter liegen, kriechen, krabbeln? Nein! Ich wollte Freiheit. Wollte Aufstehen. Wollte Laufen! Also Achtung, Platz da, Leinen los!

Bumbs und Zack, schon wieder nicht geschafft.

Mir doch egal, was macht das schon, hab als Kind gleich die nächste Chance beim Schopf gepackt.

Denn damals wusste ich genau: Fehler sind nicht furchtbar! Fehler machen schlau.

Fehler können helfen. Fehler bringen weiter. Fehler zeigen wie’s nicht geht und auch das hilft der Entwicklung weiter.

Denn Fehler bringen Erfahrung und Erfahrung bedeutet Leben.

Und Leben bedeutet Freiheit, ich muss mich nur trotz Angst bewegen.

Angst?!..Ja klar!

Angst nicht auszureichen. Angst nicht zu genügen. Angst keinen Job zu finden,

keine Liebe und Angst, dass ich mich mit meinen Zukunftswünschen selbst belüge.

Krass boah Fuck! Was ist denn das für eine Schwere?

Na wie soll ich da bloß aufstehen können? Vielleicht ist diese Angst die ganze Zeit mein Fehler?

Hallo Angst, endlich sehe ich dich. Gebe dir Raum, denn du bist ich.

Habe dich mal eingeladen, als Hilfe für mein Leben.

Danke dir für deine Dienste, doch deine Schwere hindert heute mein Aufstehen, Losgehen und Bewegen.

Jetzt lass ich los und schick dich in die Ferien. Merke, das weder du noch andere Fehler schwerwiegend sind.

Tschüss und Adieu, wir sehen uns vielleicht. Wünsche dir bis dahin erstmal ne gute Zeit!

An deiner Stelle ist nun endlich Platz, herzlich willkommen und herein – Neugierde und Leichtigkeit –

mit euch hab ich als Kind schon so viel geschafft und erreicht.

Lasst uns gemeinsam entdecken, Fehler machen und staunen.

Lasst uns gemeinsam loslegen und riesige Traumschlösser von mir aus auch auf Umwegen bauen.

Unbeschwert tanzen, lachen und singen, wieder Gedichte schreiben und in die Öffentlichkeit bringen.

Jeder macht Fehler, das gehört doch dazu. Angst davor haben hilft nur nicht weiter sondern hindert das Tun.

Hallo, ich bin ich.


1 thought on “Die Angst vor dem Losgehen

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